Die Politische Ökonomie von Open Science

Wer trägt letztlich die Kosten von Open Access? Wer verdient daran? Und was bedeutet dies für das Urteil über Open Access und Open Science?

Nicht nur die enormen privaten Profite der Verlage sind Teil der “capitalist academia”. Auch Rankings sind als integraler Bestandteil des metrisierten Wissenschaftsbetriebs nicht mehr wegzudenken. Im Vortrag werden  Entwicklungen in Richtung quantifizierter Bewertung kritisch beleuchtet und wir zeigen auf, wie Rankings, Publish-or-Perish-Logiken und andere Faktoren miteinander verknüpft sind. Dadurch schwächen Reformen, die nur in einem Bereich ansetzen, ihre Schlagkraft ab. Was braucht es also noch, damit Open Access/Open Science tatsächlich Veränderung bringen kann? Im letzten Teil unseres Vortrags stellen wir Bemühungen zur Verbesserung des Wissenschaftssystems und deren symbiotische Wechselwirkung mit Open Science vor. 

Theresa Hager, Stefan Pühringer (Johannes Kepler Universität Linz)

Mo, 28.9.2026, 11-12 h

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